Gespeichert unter: Games | Schlagworte: anno 1404, aufbau, aufbaustrategie, demo, game, spiel, strategie
2 komplette Missionen & 60 Minuten Endlosspiel.
Eine ziemlich umfangreiche Demo, die geradezu danach trachtet, heruntergeladen zu werden. Genau das mache ich auch gerade. Immerhin handelt es sich hier nicht um irgendein Spiel, sondern um das nun schon 4. Spiel der Anno-Reihe.
Interessant: Anno 1602 erhielt von Gamestar 88 % Spielspaß, beim Nachfolger Anno 1503 warens nur noch 81 %. Anno 1701 gelang mit 91 % ein Comeback.
Die bisherigen Preview-Videos lassen die Erwartungen in die Höhe schnellen, ich war noch bei keinem Spiel so gespannt, ob meine Erwartungen unerfüllt bleiben oder sie womöglich sogar übertroffen werden. Anno traue ich Zweiteres durchaus zu! Ich glaube, dass Anno 1404 die hohe Wertung des Vorgängers übertrumpfen wird!
Aber genug den Lobhudeleien. Wenn ihr auch (so wie ich) ein Annoholic seid, ladet euch kostenlos die 1,6 GB große Demo herunter! (Von allen Servern ist momentan der Chip-Mirror der schnellste!)
Die Vollversion des Spiels wird am 25. Juni, also in gut einer Woche erscheinen.
Gespeichert unter: Games, Internet | Schlagworte: crack, cracked, ea, electronic arts, entwickler, filesharing, gecrackt, Internet, lebenssimulation, netz, publisher, release, sims 3, simulation
Das muss doch ein Schlag ins Gesicht für all jene sein, die in irgendeiner Form an der Entwicklung von Sims 3 beteiligt waren. – Schon 2 Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart (4. Juni) ist das Spiel bereits im Internet erhältlich. Kostenlos, natürlich aber auch nicht legal.
Es handelt sich dabei um einen verhältnismäßig langen Zeitraum, berichtet gulli:news. Normalerweise sind gecrackte Versionen erst wenige Tage vor dem eigentlichen Release im Netz zu finden.
Es stellt sich also die Frage: Warum diesmal so früh? Eine offizielle Stellungnahme von EA (dem Publisher von Sims 3) gibt es bislang noch nicht. Treibt womöglich jemand von den Entwicklern ein falsches Spiel und hat die fertige Verkaufsversion weitergereicht? Oder ist ein Spiel beim Versand an die Händler in falsche Hände geraten? (Ich weiß allerdings nicht, ob die Spiele bereits so früh an die Händler verschickt werden.)
Trotzdem glaube ich nicht, dass dies den Verkaufsstart trüben wird. Sims 3 verspricht, ein würdiger Nachfolger zu werden!
Gespeichert unter: Games, Welt Geschehen | Schlagworte: amoklauf, gewalt, killerspiele, medien, sündenbock, tim k., winnenden
Angeregt von der GameStar-Expertenrunde, über die ich gestern berichtet habe, möchte ich mich noch einmal zu diesem heiklen Thema äußern und diesmal in noch ausführlicherer Form meine Meinung darlegen. Vielleicht wird ja auch der eine oder andere „Killerspiel“-Gegner davon überzeugt, dass nicht alles wahr ist, was man in den Medien zu hören bekommt.
Wenn irgendwo auf der Welt etwas Tragisches passiert, fällt es der Öffentlichkeit immer leicht, sofort einen Sündenbock zu finden. Am 11. März 2009 ist etwas Tragisches passiert, nämlich der Amoklauf von Winnenden. Bewaffnet mit der Pistole seines Vaters betritt ein 17-jähriger Schüler seine Schule, tötet 15 Menschen und richtet anschließend sich selbst. Man erfährt von diesem Vorfall aus den Medien, wobei sofort auch die Frage aufkeimt, wie es dazu kommen konnte. Wie kann ein Mensch, ein 17-jähriger Schüler, derartig die Fassung verlieren, dass er zu einer solchen Tat fähig ist? Ins Kreuzfeuer der Medien geraten erneut die seit dem Amoklauf in Erfurt vielfach kritisierten „Killerspiele“.
Aber was sind Killerspiele eigentlich? Wer bestimmt, was ein Killerspiel auszeichnet? 2007 wurde in Bayern ein Gesetzesantrag verfasst, der auch deklariert, was unter einem virtuellen Killerspiel zu verstehen ist: „Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen.“ Man versteht unter einem Killerspiel also ein Spiel, in dem man Gewalt gegen andere Menschen ausübt. Wird hierbei nicht vergessen, dass es sich in einem Computerspiel niemals um echte Menschen sondern um virtuelle Figuren handelt? Ist es denkbar, dass jemand durch die besonders realistische Darstellung eines Computerspiels den Unterschied zwischen Virtualität und Realität nicht mehr erkennt? Ich glaube nicht, dass dies der alleinige ausschlaggebende Faktor sein kann.
Tim K., der Amokläufer von Winnenden, spielte den von den Medien als Killerspiel deklarierten Ego-Shooter Far Cry 2. Häufig liest man nun in diversen Zeitungen und auch im Internet, dass Spiele wie dieses ein Abstumpfen der Persönlichkeit auslösen. Ich glaube, dass man in der heutigen Gesellschaft ohnehin schon abgestumpft ist. Man denke nur an die zahlreichen Horrorfilme im Fernsehen! Sollten diese nicht auch verboten werden, wenn man schon über ein Verbot von Killerspielen nachdenkt? Muss nicht jede Art von Gewalt in den Medien vernichtet werden, um sicher gehen zu können, dass nie wieder ein Amoklauf geschehen wird? Die Frage beantwortet sich ohnehin von selbst, da ein Verbot von Spielen und Filmen, in denen Gewalt ein wesentlicher Bestandteil ist, heutzutage nicht mehr machbar wäre. Immerhin ist das Computerspielen in der heutigen Zeit ein ganz normaler Bestandteil eines Jugendlichen. Natürlich spielt nicht jeder Jugendliche Computerspiele, aber es spielt auch nicht jeder Jugendliche Fußball! In meinen Augen ist es deshalb falsch, zu sagen, man müsse Killerspiele verbieten! Würde man das tun, müsste man jegliche Gewalt im alltäglichen Leben entfernen, mit der Jugendliche eventuell konfrontiert werden könnten.
Mit einem Verbot von Killerspielen würde das Interesse an ihnen nur steigen. Noch mehr Jugendliche würden sich Spiele ohne Altersfreigabe illegal aus dem Internet besorgen, um den absurden Anordnungen von „oben“ zu entgehen. Ein Amoklauf ließe sich alleine durch diese Maßnahme trotzdem nicht verhindern. Wenn ein Mensch tatsächlich einmal so weit ist, ernsthafte Gedanken über die Planung und die anschließende Durchführung einer solchen Gewalttat zu haben, dann kann das Spielen gewalttätiger Spiele meiner Meinung nach nur ein Faktor von vielen sein, die diese Gedanken erst aufkommen haben lassen.
Anstelle dieser engstirnigen Denkweise sollten auch alle anderen Gegebenheiten im Leben des Täters betrachtet werden. Wie sah sein soziales Umfeld aus? War er ein Einzelgänger? Warum hatte sein Vater ein ganzes Waffenarsenal zu Hause? Schärfere Waffengesetze sind ein erster guter Ansatzpunkt! Um es mit den Worten von Michael Trier, dem Chefredakteur der deutschen Computerspiele-Zeitschrift GameStar zu sagen:
„Spiele töten keine Menschen!“
Waffen aber schon. Dass man in einer Welt, in der der technische Fortschritt ein unglaublicher ist, schnell einen Sündenbock in Computerspielen gefunden hat, ist traurig. Zwar ist es auf diese Weise möglich, den Menschen vorzugaukeln, den Auslöser für gewalttätiges Verhalten gefunden zu haben und diesen bekämpfen zu wollen, aber jeder, der ein wenig nachdenkt und sich mit der Materie beschäftigt, wird zu dem Ergebnis kommen, dass nicht alleine Killerspiele der Grund sein können. Eine potentielle Verhaltensveränderung besteht, die durch das Spielen solcher Spiele bei dafür besonders anfälligen Menschen auftreten kann, mehr aber sicherlich nicht. Natürlich reagiert auch nicht jeder Mensch gleich! Manche können nach dem Spielen von Killerspielen abschalten und tragen die gewonnenen Eindrücke nicht mit in den Alltag, andere tun das schon.
Meiner Meinung nach bringen unüberlegte Schuldzuweisungen nichts. Ein Verbot von Killerspielen, wie es in Deutschland von der CDU/CSU-Fraktion schon gefordert wurde, halte ich für völlig unangebracht. Das würde das Interesse an solchen Spielen nur vergrößern. Es muss viel mehr darauf geachtet werden, auftretende gewalttätige Neigungen im Keim zu ersticken, und das kann an Schulen beispielsweise durch die Möglichkeit intensiver psychologischer Betreuung realisiert werden. Natürlich müssen auch die Lehrer dementsprechend auf eventuelle Auffälligkeiten reagieren und gegebenenfalls die Schulpsychologen zu Rate ziehen.
Mein Fazit: Ein Killerspiel macht aus einem Jugendlichen keinen Amokläufer!
Gespeichert unter: Games, Welt Geschehen | Schlagworte: amoklauf, computerspiele, gamestar, gewalt, killerspiele, medien, sündenbock, winnenden
Vier Redakteure der deutschen Computerspiele-Zeitschrift GameStar diskutieren anlässlich des Amoklaufs in Winnenden über Computerspiele, insbesondere über so genannte „Killerspiele“. Die 3 Videos sind auf YouTube zu finden!
Gespeichert unter: Games | Schlagworte: adventure, ceville, computer, game, pc, point and click, spiel
Im Point-and-Click-Adventure Ceville schlüpft man in die Rolle des gleichnamigen schurkenhaften Helden, der über ein ganzes Märchenland herrscht und gleich zu Beginn des Spiels entmachtet wird. Das Spiel teilt sich in 5 Akte auf, wobei ich vom genauen Inhalt natürlich nichts verraten möchte! Das Spiel hat von Gamestar 86 Punkte Spielspaß erhalten, und das ist für ein Adventure, von denen es meines Wissens nach aktuell nicht viele wirklich gute gibt, sehr viel.
Nähere Informationen über den Adventure-Hit kann man sich von der offiziellen Webpräsenz oder auch vom Gamestar-Test holen! Adventure-Fans können meiner Meinung nach aber ohne Bedenken zugreifen, trotz einiger Bugs macht das Spiel fast alles richtig. (Der herrlich düstere Humor von Ceville ist einfach göttlich!)
Also, auf zu Amazon & das Spiel bestellen! (Ceville ist eines der wenigen Spiele, für die man meiner Meinung nach auch mal ein wenig Geld ausgeben kann! Die bislang unbekannten Entwickler gehören für dieses Meisterwerk belohnt.
)
An alle, die überlegen, sich GTA4 zu kaufen oder anderweitig zu besorgen: Werft euer Geld nicht zum Fenster raus, bzw. spart Stromkosten, wenn ihr euch für zweitere Methode entscheiden würdet. Warum? Ganz einfach… lest die folgenden Punkte, weshalb man im Moment kein Geld für GTA4 ausgeben sollte.
- Mögliche (äußerst wahrscheinliche) Fehler bei der Installation. -> Abbruch, Spiel muss deinstalliert werden. -> Neuer Versuch.
- Enorme Probleme mit fast allen Radeon Grafikkarten.
- Wahnwitzige, völlig umständliche Online- Aktivierung notwendig. (Zusätzlich MUSS man sich „Rockstar Games Social Club“ und „Microsoft Games for Windows Live“ installieren.)
Die Installation habe ich dann irgendwann doch hinter mich gebracht & dachte nun: Toll. Endlich spielen. – Nix da!

Na ja… hab’ ich eben ein wenig im Internet recherchiert und schließlich erfahren, dass diese Fehlermeldung damit zusammenhängen kann, dass nicht die neuste Version von .NET Framework installiert ist. Nächster Schritt: Neue Version gesucht, heruntergeladen, installiert. Selbe Fehlermeldung! Weiters hab’ ich Games for Windows geupdated, die neusten Grafikkartentreiber für meine ATI Radeon heruntergeladen und auch ein generelles Windows Update durchgeführt. – Alles völlig umsonst.
Und das soll ein Spiel sein, das von Gamestar 93 Punkte Spielspaß erhalten hat? Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll?! Aber ein kleiner Trost bleibt mir: Da ich bereits im Vorheinein erfahren habe, dass es mit dem Spiel gröbere Probleme geben kann, war ich Gott sei Dank so gerissen, für diesen Scheiß nichts zu bezahlen.
Sieht man ja, dass es sich ausgezahlt hat.
Sollte von Take2 nicht ehebaldigst ein Patch nachgereicht werden, verschwindet dieser Müll wieder von meiner Platte.
Ich denke, die Umfrage, die von Gamestar.de gestartet wurde, verdeutlicht am besten, was da mit GTA 4, dem „Actionhit des Jahres“, verbrochen wurde:

